Biografie

Mireille Jautz

Mein Vorname kommt aus Frankreich. Ich entdecke gerne und sammle viele Dinge. Ich liebe das Experimentieren und arbeite seit 21 Jahren als KĂĽnstlerin. So fĂĽhle ich das jedoch nicht, habe das Empfinden immer wieder von vorn zu beginnen. Absinth macht grĂĽn. Mein Atelier ist eine Baustelle mit vielen Winkeln. Frisches Baguette unterm Arm. Pastis. Ich bewundere die Expressionisten. Ich sammle Kunst. Ich habe Johannes GrĂĽtzke kennengelernt und habe Horst Janssen verpasst. Habe in Köln am Römisch Germanischem Museum und im Theatersaal der BĂĽhne Köln gearbeitet. Kunst ist mein Lebensmittel. Je suis une femme. War lange Zeit bei einem wunderbaren Fotografen in BrĂĽhl, der sein Atelier neben dem Geburtshaus von Max Ernst hatte. Mein erstes verdientes Geld habe ich fĂĽr eine Spiegelreflexkamera ausgegeben. Wäre ich ein Vogel, wäre ich eine Amsel mit Knopfakkordeon. Kunst erzählt Geschichten. Meine Flugangst habe ich 1988 mit einem geschenkten Kameraobjektiv besiegelt. Das AnrĂĽhren von Farben mit reinen Pigmenten und Binder ist wie genussvolles Kochen. Es ist zu kalt im Winter und zu heiĂź im Sommer. Ich sehne mich nach dem Meer. Montmartre im Atelier. Die Pandemie hat mir die Idee der „Kunstpakete“ geschenkt. Ich male, ich zeichne, es geht nicht ohne – habe es versucht. War und bin verliebt in einen englischen Archäologen, einen El Greco, einen Lehrer, einen Buntfrisierten, einen Schreiner, einen Lebemann und versuche immer wieder eine Romanze mit mir selbst. Bin in einem Bienenstock aufgewachsen mit viel Arbeit, guten GerĂĽchen, einem tollen Bruder und warmen Böden, Tischen und Wänden. Im FuĂźboden waren Welten versteckt. Ich hatte ein Versteck hinterm Backofen. Bin neugierig. Liebe es, im Auto laut und schräg zu singen. Je veux de l’amour, de la joie, de la bonne humeur. Ich liebe so sehr meine Freundinnen und Freunde, Katzen und Sperlinge, Seelentauchen und FunkensprĂĽhen, Kunst und Kunstexperiment!

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Atelier Wiesbaden

Mireille Jautz wurde 1972 in Brühl bei Köln geboren. Nach dem Abitur machte sie 2 Jahre lang Praktika im Bereich, Fotografie, Architektur, als Restaurator (Römisch-Germanisches Museum Köln) und als Theatermaler (Bühne Köln)

1993 Ausbildung zur Assistentin fĂĽr Grafik in Rheinbach

2003 Diplom an der Fachhochschule Wiesbaden im Fachbereich Gestaltung mit Schwerpunkt Kommunikationsdesign

Seit 2003 freischaffend als KĂĽnstlerin in ihrem Wiesbadener Atelier

Seit 2004 zahlreiche kĂĽnstlerische Projekte mit Kindern. Aktives Mitglied in der Kinder- und Jugendkunstschule „die kunstwerker“

Seit 2007 Mitglied im BBK (Berufsverband bildender KĂĽnstler)

2014 – 2018 KĂĽnstlerische Leitung des Projekts „HCV ins Bild rĂĽcken“

KĂĽnstlerische eigene Jahresthemen wie: „Supermarkt“, „Prag“, „Gesichter“, „Abschied“, „Trepp auf Trepp ab – der gleiche Weg“, „Umarmung“, „Wärmebilder“, „VerfĂĽhrung“, „Eintauchen“, „WĂĽnsche auf Frisbee“, „Filmstiches“, „Schlafende“, „Palimpsest“, „Linoleumdamen“, „Ahnen“, „Menschen“

Arbeitsgebiet

ist die Malerei (Acryl) die Grafik (Federzeichnung), und die Fotografie (Collagen). Zwei Merkmale ziehen sich konstant durch ihr Schaffen: Die Arbeit in thematischen Serien und das Prinzip der Collage beziehungsweise der inhaltlichen wie formalen Montage. Ihr Werk hat einen erzählerischen Charakter. Überthema: das Organische im Geradlinigem; wie der Mensch in der Architektur, die naturwissenschaftliche Zeichnungen in der Fotografie.

Erhaltene Auszeichnungen
2004 Einladung vom Landesmuseum Wiesbaden fĂĽr das Vordemberge Gildewart Stipendium
2019 Artothek Ankauf / Wiesbaden
2020 Arbeitsstipendium der hessischen Kulturstiftung
2021 Projektstipendium vom Kulturamt Wiesbaden
2021 BrĂĽckenstipendium der hessischen Kulturstiftung

Ausstellungen (Auswahl)
2022 „Erzähl“ Landratsamt Hofheim
2021 „Veränderlichkeit“ Ringkirche Wiesbaden / „Kunst trifft BRITA-Arena“ Wiesbaden /
„HIOB“ Kunstarche Wiesbaden
2020 „Glück“ Partizipatives Ausstellungsexperiment, Wiesbaden Kunsthaus und Darmstadt Atelierhaus / „Wer ist die schönste Frau“ Kunstraum Wiesbaden
2018 „Liniert“ Museum im Wehener Schloss / „Kunst hoch drei“ Kunstverein Eisenturm
2016 „Exposition 2016“ petit casino d’ailleurs in Ault, Frankreich
2015 „Kunststückchen“ Aktion zum 200 sten Geburtstag vom Städel, Frankfurt / „answer2“ 60 Jahre BBK, Ministerium für Wissenschaft und Kunst
2014 „Filmstiches“ zum 10. Deutschen Fernsehkrimipreis, Caligari Filmbühne /
„Gestalt im Wandel der Zeit“ Kunsthaus Wiesbaden
2010 „Die Kunst der Natur ist die Natur der Kunst“ Künstlerverein Walkmühle, Wiesbaden / „garten“ Kunstsommer, Thalhaus Wiesbaden
2009 „Wünsche auf Frisbeescheiben“ Galerie Spitzbart, München
2005 „Trepp auf Trepp ab – der gleiche Weg“ Galerie Erhard Witzel, Wiesbaden / „Sammelsurium“ Rathaus Hofheim
2004 „Maria Magdalena“ Evangelische Kirche Wiesbaden / „Supermarktserie“ Staatskanzlei Wiesbaden

Arbeiten in öffentlichem Besitz
Kunstsammlung Main-Taunus-Kreis Hofheim
Volksbank Mainz
Fachhochschule Wiesbaden
Evangelische Kirche Wiesbaden
Kreditinstitut fĂĽr Wiederaufbau Frankfurt
Staatskanzlei Wiesbaden
Galerie Erhard Witzel